Strafrechtliche Toleranz wechselseitiger Ehrverletzungen : Zur ratio legis der 199, 233 Strafgesetzbuch
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3820489312
ISBN-13
9783820489316
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Dec 31st, 1986
Weight
300 grams
Product Classification:
Criminal law & procedure
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Ksh 7,550.00
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Fast
Die Rechtsgrundbestimmung der Täterprivilegierung bei wechselseitigen Beleidigungen und Körperverletzungen ist eine der ältesten strafrechtlichen Streitfragen. Nach einer Einführung in die Dogmengeschichte und ihre sozialgeschichtlichen Bezüge kritisiert die Studie die bisherigen Konstruktionen zur Retorsion und Kompensation. Sie entwickelt eine neue, einheitliche Privilegierungsbegründung. An einem scheinbar randständigen Institut diskutiert sie in Theoremen viktimodogmatischer Kriminalpolitik Grenzen des Strafrechts: sie wertet Erkenntnisse der modernen Interaktionsforschung aus, analysiert die Struktur der komplexen Kategorie «Ehre» und überwindet dabei die funktionell beschränkten Ehrbegriffe der bisherigen herrschenden Meinung im Strafrecht, um auf dieser Grundlage Bedingungen strafrechtlicher Toleranz im Spannungsfeld von formalisierter und nichtformalisierter Sozialkontrolle zu rekonstruieren.
Die Rechtsgrundbestimmung der Taterprivilegierung bei wechselseitigen Beleidigungen und Korperverletzungen ist eine der altesten strafrechtlichen Streitfragen. Nach einer Einfuhrung in die Dogmengeschichte und ihre sozialgeschichtlichen Bezuge kritisiert die Studie die bisherigen Konstruktionen zur Retorsion und Kompensation. Sie entwickelt eine neue, einheitliche Privilegierungsbegrundung. An einem scheinbar randstandigen Institut diskutiert sie in Theoremen viktimodogmatischer Kriminalpolitik Grenzen des Strafrechts: sie wertet Erkenntnisse der modernen Interaktionsforschung aus, analysiert die Struktur der komplexen Kategorie «Ehre» und uberwindet dabei die funktionell beschrankten Ehrbegriffe der bisherigen herrschenden Meinung im Strafrecht, um auf dieser Grundlage Bedingungen strafrechtlicher Toleranz im Spannungsfeld von formalisierter und nichtformalisierter Sozialkontrolle zu rekonstruieren.
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