Franz von Liszt und das Gesetzlichkeitsprinzip : Zugleich ein Beitrag wider die Gleichsetzung von Magna-charta-Formel und Nullum-crimen-Grundsatz
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631306598
ISBN-13
9783631306598
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Aug 1st, 1996
Weight
320 grams
Product Classification:
Modern history to 20th century: c 1700 to c 1900Legal historyCriminal law & procedure
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Die Formel von dem Strafgesetzbuch als der «magna charta des Verbrechers» ist als Erbe des wissenschaftlichen und kriminalpolitischen Wirkens Franz von Liszts in die Strafrechtsgeschichte eingegangen. Sie wird uberwiegend als Beweis fur das unbedingte Festhalten Liszts an den liberal-rechtsstaatlichen Errungenschaften des 19. Jahrhunderts interpretiert. Ein wissenschaftsgeschichtlicher Vergleich der Magna-charta-Formel Liszts mit dem von Feuerbach begrundeten Gesetzlichkeitsprinzip zeigt indes, da Liszt die Worte, aber nicht den Inhalt der Feuerbach'schen Gesetzlichkeit ubernommen hat. War die Strafgesetzlichkeit bei Feuerbach zwingendes Resultat staats- und straftheoretischer Uberlegungen, fuhrt sie bei Liszt zu Friktionen im straftheoretischen, kriminalpolitischen und staatstheoretischen Konzept.
Die Formel von dem Strafgesetzbuch als der «magna charta des Verbrechers» ist als Erbe des wissenschaftlichen und kriminalpolitischen Wirkens Franz von Liszts in die Strafrechtsgeschichte eingegangen. Sie wird überwiegend als Beweis für das unbedingte Festhalten Liszts an den liberal-rechtsstaatlichen Errungenschaften des 19. Jahrhunderts interpretiert. Ein wissenschaftsgeschichtlicher Vergleich der Magna-charta-Formel Liszts mit dem von Feuerbach begründeten Gesetzlichkeitsprinzip zeigt indes, daß Liszt die Worte, aber nicht den Inhalt der Feuerbach''schen Gesetzlichkeit übernommen hat. War die Strafgesetzlichkeit bei Feuerbach zwingendes Resultat staats- und straftheoretischer Überlegungen, führt sie bei Liszt zu Friktionen im straftheoretischen, kriminalpolitischen und staatstheoretischen Konzept.
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