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Die Einbeziehung der Angehoerigen in die Behandlung schizophrener Patienten und ihr Einflu auf den Krankheitsverlauf
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Die Einbeziehung der Angehoerigen in die Behandlung schizophrener Patienten und ihr Einflu auf den Krankheitsverlauf

Book Details

Format Paperback / Softback
ISBN-10 3631316666
ISBN-13 9783631316665
Publisher Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture DE
Country of Publication GB
Publication Date Apr 1st, 1997
Weight 260 grams
Product Classification: Family psychologyClinical psychology
Ksh 7,900.00
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Seit einigen Jahren vollzieht sich ein Wandel in der Rolle der Angehorigen schizophrener Patienten. In Wissenschaft und Praxis setzt sich allmahlich die Einstellung durch, da die Angehorigen nicht mehr als Verursacher der Erkrankung abzulehnen und von den Patienten fernzuhalten sind, sondern da sie als Cotherapeuten fungieren konnen. Damit sie diese Rolle optimal ausfullen konnen, sind Interventionen wie psychoedukative Angehorigengruppen oder spezielle Formen der Familientherapie entstanden. In der Arbeit wird untersucht, ob die Angehorigen von diesen Interventionen profitieren und welchen Einflu die Einbeziehung der Angehorigen in die Behandlung auf die Patienten und deren weiteren Krankheitsverlauf hat. Die metaanalytische Auswertung der Interventionsstudien ergab, da die Rezidivrate der Patienten um rund 20 Prozentpunkte reduziert werden kann, wenn man die Angehorigen in die Behandlung miteinbezieht. Besonders wirksam sind langerfristige Interventionen, die mit einer psychosozialen Intervention bei den Patienten kombiniert werden. Die Angehorigen, die im Rahmen der Munchener PIP-Studie an psychoedukativen Angehorigengruppen teilgenommen hatten, konnten ihr krankheitsbezogenes Wissen signifikant verbessern. Die Ergebnisse sprechen fur eine routinemaige Durchfuhrung von Angehorigen-Interventionen.
Seit einigen Jahren vollzieht sich ein Wandel in der Rolle der Angehörigen schizophrener Patienten. In Wissenschaft und Praxis setzt sich allmählich die Einstellung durch, daß die Angehörigen nicht mehr als Verursacher der Erkrankung abzulehnen und von den Patienten fernzuhalten sind, sondern daß sie als Cotherapeuten fungieren können. Damit sie diese Rolle optimal ausfüllen können, sind Interventionen wie psychoedukative Angehörigengruppen oder spezielle Formen der Familientherapie entstanden. In der Arbeit wird untersucht, ob die Angehörigen von diesen Interventionen profitieren und welchen Einfluß die Einbeziehung der Angehörigen in die Behandlung auf die Patienten und deren weiteren Krankheitsverlauf hat. Die metaanalytische Auswertung der Interventionsstudien ergab, daß die Rezidivrate der Patienten um rund 20 Prozentpunkte reduziert werden kann, wenn man die Angehörigen in die Behandlung miteinbezieht. Besonders wirksam sind längerfristige Interventionen, die mit einer psychosozialen Intervention bei den Patienten kombiniert werden. Die Angehörigen, die im Rahmen der Münchener PIP-Studie an psychoedukativen Angehörigengruppen teilgenommen hatten, konnten ihr krankheitsbezogenes Wissen signifikant verbessern. Die Ergebnisse sprechen für eine routinemäßige Durchführung von Angehörigen-Interventionen.

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